Städtepartnerschaft mit Perugia kann man jetzt auch schmecken

Domenico Giacomino im Kreise des Rosso Giacomino Teams
Domenico Giacomino im Kreise des Rosso Giacomino Teams. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Isabell Sommer
Potsdams Partnerstadt Perugia hat jetzt ein Bein in der brandenburgischen Landeshauptstadt. Domenico Giacomino, Gastronom und Koch aus Perugia, ist künftig der Werbeträger seiner Heimatstadt in Potsdam. Seit Anfang des Jahres hat er zusammen mit seiner Familie hier dauerhaft seinen Wohnsitz gewählt und wirbt somit für die ausgezeichnete Freundschaft zwischen der umbrischen Metropole und Potsdam.

Perugia ist eine von neun Partnerstädten der Landeshauptstadt. Die Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Perugia wurde offiziell 1990 unterzeichnet, erste Kontakte zwischen beiden Städten gab es jedoch schon in den achtziger Jahren. Am 9. März 2016 hat sich der Freundeskreis Potsdam-Perugia gegründet. Die 18 Gründungsmitglieder wollen sich dafür engagieren, die Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Perugia mit Leben zu erfüllen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue aufzubauen. Die Austausche und Veranstaltungen sollen auf den Gebieten Kultur, Kunst, Jugendarbeit und Sport stattfinden. Aber auch die Themen Wissenschaft, Klima und Stadtentwicklung sollen stärker beleuchtet werden.

Domenico Giacomino ist kein Unbekannter in Potsdam. Bereits seit einigen Jahren war er auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt „Blauer Lichterglanz“ mit einem Stand vertreten und verkaufte dort seine umbrischen Spezialitäten. Bis vor einigen Jahren hatte er in Perugia ein Restaurant. Im historischen Zentrum der Stadt, nahe der Kirche St. Ercolano, bot er in der „Locanda degli artisti“ seine Spezialitäten an. Es zog die Familie aber immer wieder nach Potsdam und so entschloss sie sich, zu bleiben. In der vergangenen Woche eröffnete Domenico Giacomino das Restaurant „Rosso Giacomino“ („Roter Giacomino“) in der Charlottenstraße 22. Gemeinsam mit seiner Frau Cinzia, mit seinen beiden Töchtern und seinem Sohn sowie zwei weiteren Köchen betreibt er das Lokal.

„Wir freuen uns auf unsere Gäste und möchten mit unserem Angebot einen Beitrag  zur Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Perugia leisten“, so Domenico Giacomino. Angeboten werden Köstlichkeiten „fatto a mano e casa“ – handgemachte – umbrische Spezialitäten, wie „Antipasto Umbro“ oder „Pasta Norcina“ mit Salsiccia und Trüffelsauce sowie umbrische Weine, beispielsweise aus der Cantina Lungarotti. Auch der berühmte „Sagrantino di Montefalco“ steht auf der Weinkarte. Die hochwertigen Weine sowie die Käse- und Schinkenspezialitäten werden direkt aus Umbrien geliefert. „Wir machen alles selbst, auch das Brot und die Nudeln, und probieren immer wieder neue Kreationen aus“, betont der Küchenchef Domenico Giacomino.

Dr. Sigrid Sommer, Leiterin des Bereiches Marketing der Landeshauptstadt Potsdam, ist voll des Lobes über diese städtepartnerschaftliche Attraktion: „Wir freuen uns sehr darüber, dass man die Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Perugia nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern nun auch ganzjährig schmecken kann.“